Die Vereinigungsprinzipien, die schriftlich niedergelegten Grundlagen der Vereinigungsbewegung, beinhalten eine ganze Reihe von Ideen und Vorschlägen, die nicht das Trennende, sondern das Verbindende hervorheben. Es ist von einem Gottesbild, einem Menschenbild und einer Weltsicht die Rede, die das Gemeinsame von Gott, Mensch und Umwelt behandelt und deren Verbindungen aufgezeigt. In einer derartig verständlichen und gleichzeitig umfassenden Art hat es das bis heute in keiner Religion, keiner politischen, wissenschaftlichen oder wirtschaftlichen Theorie, keiner Weltanschauung und keiner Lebensphilosophie je gegeben. Besonders in den Religionen, auch in der christlichen, wurde und wird oft der große, unüberbrückbare Unterschied zwischen Gott und Mensch oder Gott und Schöpfung hervorgehoben, also das Trennende betont.
Der große Wert der Vereinigungsprinzipien liegt daher darin, daß die fehlenden Verbindungsglieder zwischen Gott, Mensch und Schöpfung einerseits, sowie auch innerhalb der Schöpfung (Tiere, Pflanzen, Materie, Elemente, Kräfte, Wellen) andererseits schlüssig und durchaus verständlich dargelegt werden. Sie vermeiden dabei, wie es der bekannte deutsche Professor für Religionspsychologie und Didaktik, Prof. Dr. Jürgen Redhardt, einmal lobend ausgedrückt hat: "alles geheimnisvolle Wissenschaftskauderwelsch und jegliches Theologie-Chinesisch, durch das man sich ohnehin nur mit Mühe hindurchkämpfen kann."
Wir leben heute in einer Zeit, in der die Informationsflut alles überschwemmt, viele, für Jahrhunderte gültige Traditionen unterspült und die heutige Gesellschaft regelrecht entwurzelt und mit sich reißt. Besonders in dieser Situation ist jeder persönlich herausgefordert das, was von Außen (Ideen, Medien, politische und wirtschaftliche Ansichten, Werbung sowie religiöse Heilsversprechungen u.dergl.) an ihn herangetragen wird mit dem zu vergleichen, was er in seinem Allerinnersten wahrnimmt und wovon er in der Tiefe seines Herzens überzeugt ist. Die "Prinzipien" setzen voraus, daß sich der Mensch und das Universum nicht selbst gemacht haben, und daß auch nicht irgendein nebuloser Zufall an ihrem Zustandekommen Regie geführt hat. Vielmehr wird als gegeben angenommen, daß ein Schöpfer hinter allem steht, und daß die Schöpfung und der Mensch nicht ein Produkt des Zufalls, sondern das Werk Gottes sind.
In den "Prinzipien" ist Gott daher nicht der von Anfang an vollendete, fertige Gott und wir Menschen sind nicht die unwürdigen Erdenwürmer, die Egoismus, Ausbeutung, Zwietracht, Eifersucht, Krieg und Zerstörung - kurz, das sogenannte "Böse" unbedingt brauchen, weil das eben das spezifisch "menschliche" sein soll.
Weiters ist Gott in den "Prinzipien" nicht ein entrückter männlicher oder gar ein matschistischer Herrscher, der den Menschen und die Schöpfung so einrichtete, daß diese zwar ihn brauchen und ewig auf der Suche nach ihm sind, er jedoch hoch über den Dingen und dem Menschen thront und nicht auf sie angewiesen ist. Mit einer solchen, zwar weit verbreiteten aber dennoch sehr distanzierenden Gottesvorstellung ist der Sinn des Lebens heute offenbar nicht mehr zufriedenstellend erklärbar. Wenn Gott den Menschen und die Schöpfung nicht braucht, warum sollte er sie dann erschaffen? Was bedeutet es, wenn es im ersten Kapitel des ersten Buches in der Bibel heißt: "Und Gott schuf den Menschen nach seinem Bild, nach dem Bild Gottes schuf er ihn; als Mann und Frau schuf er sie. Und Gott segnete sie, und Gott sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und vermehrt euch, und füllt die Erde, und macht sie euch untertan". (Gen. 1,26-28)
Die "Prinzipien" greifen diesen Ansatz auf und schließen daraus, daß Gott Vater und Mutter - also Eltern ist; hier teilen Eltern (Gott), Kinder (Menschheit) und Schöpfung ein gemeinsames Schicksal. Alles was im elterlichen Gott ist und was aus dem elterlichen Gott kommt (Mensch, Tierwelt, Pflanzenwelt und das gesamte Universum) ist auf Freude und gegenseitige Bereicherung angelegt. Unserer Denkweise ist ein elterlicher Gott so fremd, daß unsere deutsche Sprache gar kein Wort dafür hat. Das will etwas heißen, denn gerade die deutsche Sprache ist, nicht zuletzt auf Grund der Mitgestaltung der zahlreichen Dichter und Philosophen, sehr facettenreich und enorm ausdrucksstark. Dennoch kann ich in sprachlicher Korrektheit weder sagen: Gott ist Eltern, noch: Gott sind Eltern. Eltern heißt in unserem Sprachgebrauch immer zwei, ein Vater und eine Mutter. Einer allein kann niemals Eltern sein. Genau das aber sagen die "Prinzipien". Gott ist die Einheit von Vater und Mutter, die die Menschen als ihre Kinder und die übrige Schöpfung als deren Umgebung schuf.
Was wünschte sich Gott laut "Prinzipien" von seinen Kindern? Gott wünschte sich von seinen Kindern, oder besser gesagt: die göttlichen Eltern wünschten sich von ihren Kindern nichts anderes als das, was sich üblicherweise Eltern von ihren Kindern wünschen nämlich: daß sie heranwachsen, um schließlich selbst Eltern zu werden. Ab einem gewissen Zeitpunkt sehnen sich Eltern danach Großeltern werden, und diese innewohnende Sehnsucht geht von einer Generation auf die nächste über. Dabei sind aber die Eltern vollständig von ihren Kindern abhängig. Denn nur sie können, indem sie eigene Kinder haben, ihre Eltern zu Großeltern machen. Weiters möchten Eltern, daß ihre Kinder die Tiere, Pflanzen, Dinge und die gesamte Umwelt so behandeln, daß sie noch unzähligen, nachfolgenden Generationen dienen und Freude bereiten können. Der tiefste Austausch, den sich der elterliche Gott mit seinen Kindern wünscht, ist der Austausch von Liebe und Zuneigung. Das Vereinigungspotential der Vereinigungsprinzipien gründet in diesem, hier nur in einigen Hauptgedanken angedeuteten Beziehungsbild von Gott, Mensch und Schöpfung.
Wer die "Prinzipien" kennt, der weiß, daß sie weniger in einer Konkurrenzposition zu den bestehenden Religionen oder zu philosophischen, wirtschaftlichen oder wissenschaftlichen Theorien und Lebensanschauungen stehen sondern daß sie vielmehr gangbare Wege aufzeigen, wie diese gewaltfrei neben- und miteinander existieren und gemeinsam auf größere gemeinsame Ziele hinarbeiten können.
Die großen Probleme in der Geschichte entstanden nicht deshalb, weil neue Ideen und bahnbrechende, zukunftsweisende Erfindungen und Entdeckungen die Bühne der Menschheitsgeschichte betraten. Sie entstanden vielmehr deshalb, weil ewig Gestrige, die den wahren Fortschritt nur in der Tradition und der Vergangenheit vermuteten, daran gingen, diese bis aufs Blut zu bekämpfen. Sie glaubten mit den Neuerungen, deren Wahrheitsgehalt sie in Wirklichkeit weder verstehen noch ermessen konnten, einfach nicht leben zu können. Sie bekämpften etwas, von dem sie nicht viel mehr wußten als daß es schlecht sein mußte, weil es ihrer nach hinten ausgerichteten Lebensanschauung zuwider lief.
Auch Jesus von Nazareth wurde verfolgt und schließlich getötet; nicht deswegen, weil er zum Leiden am Kreuz vorherbestimmt war, wie gerne behauptet wird, sondern weil traditionsgebundene Personen seine Ideen und seinen Einfluß als gefährlich und zerstörerisch einschätzten. Deswegen klagte er über Jerusalem und sagte: Jerusalem, Jerusalem du tötest die Propheten und steinigst die Boten, die zu dir gesandt sind. Wie oft wollte ich deine Kinder um mich sammeln, wie eine Henne ihre Kücken unter ihre Flügel sammelt, aber du hast die Zeit deiner Heimsuchung nicht erkannt. (Luk.13:34) Noch deutlicher wird Jesus als er bei seiner Kreuzigung seinen himmlischen Vater nur mehr für die "Unwissenden" um Verzeihung bitten konnte, wenn er sagt: "Vater, verzeih ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun". (Luk.23:34) Treffender kann man das Dilemma, in dem die Menschheit mit ihren trennenden und stückwerkhaften Ansichten über Gott und die Welt steckt, nicht ausdrücken.
Wenn wir ganz ehrlich zu uns selber sind müssen wir uns eingestehen, daß wir alle, ohne Ausnahme, zu denen gehören, die in Wirklichkeit nicht wissen, was sie tun. Lassen Sie mich zu dieser etwas gewagt klingenden Behauptung folgendes sagen. Ich habe vor kurzem ein sehr umfassendes, reichbebildertes und faszinierendes Werk über das Weltall, die verschiedensten Himmelskörper, die Entstehung von Sonnensystemen und Sternhaufen, die Lichtbrechung, die Entfernungsmessungen im Universum und dergl. gelesen. Es war ein Buch, das mich regelrecht, wie man so sagt, in seinen Bann zog. Ganz am Schluß, vor den diversen Übersichten und Tabellen, gab es einen Abschnitt über die Zukunftsaussichten der Weltraumerforschung. Der Autor bemerkte darin, daß alle Einzelheiten, die in diesem Buch über die Entstehung, das Wesen und den Sinn des Universums stehen, nichts weiter sind als Annahmen und Vermutungen. Wir "wissen" nicht woher das Universum stammt, wie es entstanden ist, auf welches Ziel es zusteuert, welche Absicht mit dem großen Aufwand eventuell verfolgt wird und dergl. mehr. Wir können nur vermuten, daß es so oder so ähnlich gewesen sein könnte, wie es im vorliegenden Buch beschrieben ist.
Ganz unmißverständlich drückt diesen Zustand der überaus erfolgreiche Philosoph Sir Karl Popper in einem seiner letzten Interviews aus, wenn er meint: "Ich weiß, daß ich nichts weiß und das kaum" (das ist auch Titel des Buches, das seine letzten Interviews enthält). Natürlich kann das nicht heißen, daß wir "nichts" wissen, im Gegenteil, wir wissen eine ganze Menge. Nicht nur das, wir wissen so enorm viel, und ich glaube, daß es keinen Menschen gibt, der all das Wissen, das wir haben, auch nur überblicken kann. Was ist es dann, was wir nicht wissen? Was ist es, das unser Wissen, bei genauerer Betrachtung, immer wieder als Stückwerk erscheinen läßt? Was ist es, das unserem Wissen fehlt? Unserem Wissen fehlen sowohl die Fixpunkte als auch die Grundzusammenhänge, die es erst ermöglichen die überaus zahlreichen Details zu einem Ganzen werden zu lassen.
Wir können es drehen und wenden wie wir wollen aber letztlich müssen wir uns eingestehen, daß selbst in den herkömmlichen, durchtheologisierten Religionen die letzten Antworten auf die Fragen nach dem Wesen Gottes und den Sinn des Menschen und der Schöpfung noch fehlen. Diese Kluft muß dann mit dem "Glauben" an Geheimnisse, Mysterien und Dogmen überbrückt werden, die zu hinterfragen als sinnlos, da ohnehin nicht erklärbar, abgetan wird.
Andererseits fehlen der Wissenschaft ganz allgemein, neben den "missing links", die uns aus der Evolutionstheorie bekannt sind, so gut wie alle Grundlagen, die das Wesen, den Wert, den Ursprung und das Ziel alles Seienden betreffen. In diesem Bereich kommen wir über Vermutungen noch nicht so recht hinaus. Auch hier dient ein enormer, an die Religion erinnernder "Glaube" an unterschiedliche Entstehungstheorien (Dogmen) wie Urknall, Ursuppe, Evolution und dergl. als Überbrückung. Das Wissen über Einzelheiten und vergleichsweise kleine Zusammenhänge wartet noch auf seine Vervollständigung, die erst die Erkenntnis von Sinn, Zweck und Ziel alles Seienden bringen kann.
Darüber hinaus wird auch die politische Szene von einer Mischung aus Glauben und Dogmen beherrscht, die einem übergeordneten Schwerpunkt nachgeordnet sind wie: sozial, konservativ, liberal, national, ökologisch orientiert, mehr oder weniger links, rechts oder mittig, demokratisch oder, und auch das gibt es noch, diktatorisch. Die einzelnen Parteiprogramme geben Aufschluß über die Schwerpunkte und die Zielvorstellungen einer Partei. Auch hier fehlt das Wissen um die wirklichen Grundlagen und Zusammenhänge wie: woher kommt der Mensch, was macht er hier auf der Welt und auf welches Ziel sollte er sich zubewegen? Die Antworten auf diese Fragen sind aber letztlich von ausschlaggebender Bedeutung für all diejenigen, die "menschengerechte" Politik machen wollen. In der Wirtschafts- und Finanzwelt stehen wir ähnlichen Fragen gegenüber.
Unsere heutige Situation ist in etwa vergleichbar mit der Situation von jemandem, der irgendwann einmal losgeschickt wurde, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Irgendwie ist aber die Kenntnis sowohl von seiner Herkunft als auch vom ursprünglichen Auftrag verlorengegangen und er ist nun mitten auf dem Weg und kann nur mehr versuchen das Beste aus seiner Situation zu machen. Er ist fasziniert von seiner Umgebung, erforscht die Natur, findet Wege des Zusammenlebens und -arbeitens und macht aus der Not der Unkenntnis seiner Herkunft, seines Zwecks und seines Zieles insofern eine Tugend, indem er sich einredet, daß es auf diese Fragen ohnehin keine Antworten gibt. Wenn er nun ein erfülltes Leben lang das Beste gegeben und getan hat und sich schließlich als erfahrene Person mit den wichtigen Fragen konfrontiert sieht, kommt er endlich mit Sir Karl Popper zu dem Ergebnis: "Ich weiß, daß ich nichts weiß und das kaum".
Bitte verstehen Sie mich nicht falsch. Mir liegt absolut nichts daran Errungenschaften, die in der Vergangenheit hart erarbeitet und erkämpft wurden, herabzuwürdigen. Vielmehr ist mir vollkommen klar, daß es eine sehr große Zahl an überaus ernsthaften Gläubigen, Theologen, religiösen Menschen und Führern zu allen Zeiten und in allen Religionen der Welt gibt und gab. Sie haben, der Öffentlichkeit bekannt oder nicht, sehr viel Gutes für die Menschheit und die Welt getan und tun es auch heute noch. Da in den "Prinzipien" Gott ein elterlicher Gott der Freude und des Mitgefühls ist, bin ich überzeugt davon, daß sie Gott sehr viel Freude bereitet haben und das noch immer tun. Ich kann mir auch sehr lebhaft vorstellen, wie sehr unsere himmlischen Eltern (der elterliche Gott) mit ihren Kindern mitempfinden wenn beispielsweise ein Entdecker ein neues Detail in der Natur, im Weltall, im Menschen und dergl. entdeckt, wenn ein begeisterter Wissenschaftler Einzelheiten erforscht, die Krankheiten heilen helfen, den Welthunger vermindern können oder das Leben angenehmer machen. Ähnliches gilt selbstverständlich für Politiker und Politikwissenschaftler, Wirtschaftler, Lehrer und alle anderen, die ich hier nicht aufzählen kann.
Überall, an allen Orten und zu allen Zeiten gibt und gab es beachtenswerte Persönlichkeiten, die, der Menschheit bekannt oder nicht, dem elterlichen Gott große Freude bereiten und bereitet haben. Dennoch, die Eckpfeiler unseres Wissens, nämlich: der Ursprung, der wahre Wert, der Sinn und das Ziel alles Seienden, geben dem Detailwissen erst seinen Rahmen und seine Orientierung. Solange wir unseren Ursprung und unser Ziel nicht kennen, sind wir als Menschheit nicht viel besser dran als Helmut Qualtingers "Der Wilde auf seiner Maschin" wenn er sagt: "I was zwar net wo i hinfahr, aber dafür bin i schneller dort". Jeder, der die "Prinzipien" ernsthaft studiert und mit ihnen gearbeitet hat wird mir zustimmen, daß sie auf die fehlenden Eckfragen entscheidende Antworten und vernünftige Anregungen zu geben imstande sind.
Aus dieser Motivation heraus sind die vielfältigen, weltweit agierenden Friedensaktivitäten ins Leben gerufen worden, die die Wissenschaften, die Religionen und Nationen, die Politiker, Künstler, Journalisten, Studierende und handwerklich arbeitenden Menschen bis hin zu Mann und Frau, Eltern und Kinder und schließlich Gott und Mensch einander näher bringen sollen. Natürlich wird man letztlich die Qualität solchen Bemühens erst an den Früchten erkennen und messen können. Einen Vorgeschmack konnte man beispielsweise beim Welt- Kultur und Sportfest III, das in Washington DC vom 24. Nov. - 1. Dez. 1997 stattfand, bekommen.
In vielen Arbeitskreisen und Fachkonferenzen für Wissenschaftler, Politiker, Journalisten, weltweite Frauenangelegenheiten, Jugendliche, Geistliche aller Religionen und vielen anderen mehr, setzten sich die Teilnehmer aus aller Welt das ernsthafte Ziel, einen religions- und kulturüberschreitenden Beitrag für den Weltfrieden zu erarbeiten.
Als Abschluß und Höhepunkt des Welt- Kultur- und Sportfestes III fand über Satellitenschaltung eine Ehesegnung statt, an der weltweit fast 40 Millionen Paare teilnahmen. Besonders bemerkenswert war der für uns fast unvorstellbare Umstand, daß hochrangige Vertreter von 6 großen Weltreligionen (Hinduismus, Buddhismus, Sikhismus, Islam, Russisch Orthodoxe und Römisch Katholische Kirche) gemeinsam mit den Offizianten auf einer gemeinsamen Bühne den Segen spendeten. Wann oder wo hat es derartiges in der Weltgeschichte jemals gegeben? All das ist aus dem befreienden Boden des Gedankengutes der Vereinigungsprinzipien herausgewachsen.
Heute, 50 Jahre nach der Entdeckung und der Niederschrift der "Vereinigungsprinzipien" zeigen sich in solchen religions- und kulturüberschneidenden und -überschreitenden Ereignissen, deren Früchte. Über Internet ist es möglich, diese Entwicklungen mitzuverfolgen. Die "Vereinigungsprinzipien" können in mehreren Sprachen, sozusagen ungestört im stillen Kämmerlein nachgelesen (http://www.euro-tongil.org/gp/000-inh.htm) werden und jeder kann sich seine eigene ganz persönliche Meinung dazu bilden. Weiters können Sie dort Informationen über die zahlreichen und in Fachkreisen überaus geschätzten "friedenstiftenden Aktivitäten" der Vereinigungsbewegung bekommen, von denen die Zeitschrift "Interfaith News" der anglikanischen Kirche anerkennend berichtet: Die Vereinigungskirche tut auf internationaler Ebene mehr für die interreligiöse Bewegung als die Dialoggruppe des Weltkirchenrates oder, in der römisch Katholischen Kirche, das vatikanische Sekretariat für Nichtchristen und mehr als diese beiden zusammen. Diese, von sogenannten "Sektenexperten" erfolgreich totgeschwiegenen Aktivitäten sind ein wesentlicher Teil dessen, was aus dem Gedankengut der "Prinzipien" hervorgegangen ist.
Es gibt natürlich auch eine ganze Reihe von Berichten und Artikeln von hochrangigen Teilnehmern an solchen Konferenzen, die bereits eine ganze Serie von Büchern füllen. Einige der Artikel sind auch im Internet verfügbar, wie z.B. die Ansprache von Paulos Mar Gregorios, Metropolit von Delhi, der syrisch-orthodxen Kirche, oder von Prof. Jürgen Redhardt (Professor für Religionspsychologie und Didaktik an der Universität Gießen). Weiters können auch Analysen und Kommentare von angesehenen Theologen über die "Prinzipien" nachgelesen werden wie beispielsweise die sehr klar gefaßten "Anmerkungen zu den Prinzipien" von Prof. Dr. Paul Schwarzenau und "Bezugsorientiert denken" vom amerikanischen Theologen Herbert W. Richardson, sehr aufschlußreich ist auch das Buch des amerikanischen Philosophieprofessors Frederic Sontag , sowie die Einschätzung der Visionen Rev. Muns vom amerikanischen Theologen und Religionshistoriker Richard L. Rubenstein und viele andere Beiträge, die auf den Internetseiten der Vereinigungsbewegung zu finden sind. Besonders bemerkenswert ist aber der Titel: "World Scripture" . Dieses Buch ist in deutscher Sprache leider noch nicht verfügbar, hat aber im englischen Original eine sehr breite Akzepanz als grundlegendes Werk für die Verständigung zwischen den Religionen erworben.
Selbstverständlich können auch Fragen und Antworten ausgetauscht, sowie Kommentare abgegeben und diskutiert werden. Darüber hinaus steht natürlich auch noch die zwar konservativste aber am besten erprobte und bewährte Möglichkeit offen, sich über die "Vereinigungsprinzipien" einfach persönlich zu erkundigen oder Vorträge und Diskussionsrunden zu besuchen.
Natürlich muß jeder, der sich ernst mit einer Sache beschäftigt, auch etwas Zeit und Aufmerksamkeit investieren. Die Beschäftigung mit den Vereinigungsprinzipien bilden selbstverständlich keine Ausnahme, aber die Mühe wird auch bei Ihnen nicht unbelohnt bleiben. Nehmen Sie die Prinzipien als das, was sie sind, nämlich: eine Sichtweise und eine Lebenseinstellung, die sowohl in als auch zwischen Gott, Mensch und Universum das Verbindende erkennt und hervorhebt, und nicht das Trennende. Hier liegt das Friedenspotential der "Prinzipien" begründet.